Thoma privat Helmut Thoma ist seit 1994 in dritter Ehe mit Daniéle Milbert verheiratet. Sein Sohn Harald stammt aus seiner ersten Ehe. Zu seinen Hobbys zählt seit 1970 das Tauchen. Helmut Thoma sammelt ostasiatische Antiquitäten und interessiert sich für Archäo- logie, insbesondere für Ausgrabungen im Mittleren Osten. Thoma Zitate »Der Zuschauer darf seine Regierung wählen, also auch sein Fernsehprogramm. Ich wundere mich auch hin und wieder über die Wahl, aber der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.« (1990) »Im Seichten kann man nicht ertrinken.« (1991) »Die elitär-intellektuelle Verachtung der Massenkultur, die ist undemokratisch.« (1992) »Wer dem Trend nachläuft, der sieht nur seinen Hintern.« (1994) »Im deutschen Fernsehen haben wir so viel Softporno, die Unterschiede erkennen doch nur noch die Juristen. Und, meine Güte, so lange keine neuen Organe entdeckt werden, ist der Handlungs- ablauf vorgegeben und wird damit langweiliger.«  (Tagesspiegel, 15.04.2002) »Es ist schade, dass die Kirch-Gruppe mit einem Rutsch in ausländische Hand gelangt ist - dabei können deutsche TV-Firmen in den USA rechtlich keinen einzigen Sender kaufen. Der Ausverkauf der größten Fernsehgruppe Deutschlands ist ein riesiges Problem.«  (Süddeutsche Zeitung, 14.02.2004) »Ich bin zwar unmusikalisch, und kann nicht malen, aber dieses Gefühl für das, was ankommt, hab’ ich. “Hinter Gittern” - hat daran jemals jemand geglaubt? Ich habe es. Skispringen - an der Sportart war ich seit 1992 dran.« »Gute Zeiten, schlechte Zeiten”, das hat ein dreiviertel Jahr auf der Nullinie herum gekrebst, alle haben das schon abschreiben wollen. Und heute liefert es einen wesentlichen Teil des Einkommens bei RTL.«  (Tagesspiegel, 15.04.2002) »Eigentlich sind alle Neuerungen der letzten 20 Jahre bei RTL gelaufen. Im Einzelnen würde ich nennen: Dass Fernsehen 24 Stunden läuft - es gibt das Testbild nicht mehr. Die Form der Nach- richtengebung - da hat sogar die Tagesschau gelernt. Das Frühstücksfernsehen. Die Abschaffung der Ansagerinnen. Die Daily Soap. RTL hat den Zuschauer entdeckt. Das Fernsehen ist mensch- licher geworden.«  (Süddeutsche Zeitung, 14./15.02.2004) »Das Nachfragefernsehen hat eine große Zukunft. Aber dafür brauche ich keinen Mittler mehr, die sich zwischen Produzenten und Verteiler schiebt. Das können Kabel- und Satellitenanbieter auch selbst mit den Produzenten ausmachen.«  (Handelsblatt, 16.06.2004) »Das ganze Fernsehen besteht aus Kopieren. Kopieren ist die höchste Kunst des Fernsehens. Aber: Man muss aufpassen, dass es in den Zuschauuerkreis passt. Man sollte mehr auf Europa schauen als auf die USA.«  (Tagesspiegel, 14.10.2004) »In 40 Jahren wird das Fernsehen die Tapete der Gegenwart sein. Dank der neuen Technik kaufen wir uns die Fernseher bald im Baumarkt - in der Abteilung für Wandgestaltung.« (Express, 23.11.2004) »Die Rundfunkanstalten waren früher Behörden zur Weiterbildung der Untertanen, heute rea- gieren sie auf die Informationsforderungen der Zuschauer mit einem großen Angebot an Filmen, Serien und Dokumentationen.«  (tv direkt  01/2005)